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Ein Hund zieht ein - Die 6 Dinge die jetzt wirklich wichtig sind.

Aktualisiert: 7. Aug. 2023

Wenn ein Hund einziehen soll ist die Vorfreude oft schon Wochen vorher riesig. Bücher werden gewälzt, YouTube Videos geschaut und das Internet nach allem durchforstet was auch nur ein bisschen wichtig werden könnte im Laufe des hoffentlich langen Hundelebens. Und am Ende qualmen nicht selten die Köpfe der frisch gebackenen Hundeeltern und sie fragen sich: Was braucht mein Hund wirklich? Was muss ich anschaffen? Was muss er lernen und erleben? Die Möglichkeiten und Anforderungen scheinen fast unendlich. Damit du die ersten Wochen mit deinem Hund entspannt genießen kannst kommen hier die 6 Dinge die in den ersten Wochen wirklich wichtig sind:


1.: Lass deinen Hund ankommen

Die meisten Menschen können es gar nicht abwarten den frisch eingezogenen Hund der Familie vorzustellen, mit ihm in die Hundeschule / Welpengruppe zu gehen oder die ersten Tricks zu üben. Den größten Gefallen tust du deinem neuen Mitbewohner aber, wenn er erstmal etwa zwei Wochen lang einfach nur ankommen darf. Kein Besuch, keine großen Ausflüge, kein „Sitz“, „Platz“ oder „Pfote geben“. Für all das ist in den nächsten Jahren noch mehr als genug Zeit. Gib ihm die Zeit sich in Ruhe an sein neues Leben zu gewöhnen. Besonders Welpen werden sonst schnell durch zu viele Reize überfordert.


2.: Familienregeln

Was auch Welpen und frisch eingezogene erwachsene Hunde bereits lernen dürfen ist, welche Regeln im neuen Zuhause gelten. Dein Hund soll nicht in die Küche? Dann darf das ab dem Einzug gelten. Dein erwachsener Hund soll nicht am Tisch betteln und den Kindern nicht die Spielsachen klauen? Dann erkläre das bereits deinem Welpen. Regeln sind umso verständlicher, desto früher und konsequenter sie umgesetzt werden. Dass wir diese dem Hund freundlich und für ihn verständlich erklären versteht sich von selbst.


3. Gesundheits-Checkup bei der Tierärztin oder dem Tierarzt

Leider kommen nicht alle Hunde fit in ihrem neuen Zuhause an. Und da gesundheitliche Probleme alle Hunde betreffen können, egal ob jung oder alt, aus dem Tierschutz, einer Zucht oder einer privaten Abgabe ist es wichtig das neue Familienmitglied möglichst zeitnah in einer veterinärmedizinischen Praxis vorzustellen. Dies dient zum Einen dazu, unseren Hunden unnötiges Leiden zu ersparen und zum anderen eventuelle Rechtsansprüche z.B. gegen Züchter*innen geltend zu machen, die einen Teil Behandlungskosten übernehmen müssen, wenn gesundheitliche Einschränkungen früh genug festgestellt werden. Besonders Rassen die für bestimmte Krankheiten anfällig sind sollten unbedingt Spezialist*innen vorgestellt werden.


4. Kauf erstmal nur das Nötigste

Napf und Schlafplatz. Das ist es was einen Hund beim Einzug in sein neues Zuhause erwarten sollte. Futter wird oft vom alten Zuhause mitgegeben. Ansonsten solltest du nachfragen was dein neues Familienmitglied zuletzt zu fressen bekommen hat, damit du das gleiche kaufen und dann, wenn du möchtest, langsam umstellen kannst. Leine und Halsband / Geschirr kommen auch oft schon mit. Ansonsten solltest du im Vorfeld die Maße des Hundes erfragen, um direkt etwas passendes kaufen zu können. Alles weitere wird mit der Zeit dazukommen und sich an deinen und den Vorlieben deines Hundes orientieren.

Für dich bietet sich die Anschaffung eines guten Leckerliebeutels an, damit du draußen bereits von Anfang an die Orientierung deines Hundes an dir, oder die Stubenreinheit bestätigen kannst.


5. Hundeschule

Bereits bevor dein Hund einzieht kannst du dich auf die Suche nach einer guten Hundeschule machen. Eine gute Trainerin kann dich von Anfang an mit Rat und Tat begleiten und wird Licht ins Dunkle bringen, wenn du vor lauter Tipps aus Büchern und Internet den Wald von lauter Bäumen nicht mehr siehst. Sie wird dir ermöglichen, sie bereits im Vorfeld kennenzulernen, wichtige Fragen zu stellen und auch ohne Hund mal an einer ihrer Stunden teilzunehmen. Hast du ein gutes Bauchgefühl? Werden deine Fragen nachvollziehbar beantwortet? Werden die Hunde beim Sozialkontakt in Spielstunden und Welpengruppen durch die Menschen verantwortungsvoll angeleitet? Und konntest du dich vielleicht sogar mit anderen Kund*innen dort unterhalten die positives zu berichten wussten? Dann hast du die richtige Trainerin für euch gefunden.


6. Ruhe bewahren

Welpenblues heißt das Phänomen das frisch gebackene Hundeeltern nur zu oft befällt. Es scheint, dass es schlimmer wird je intensiver man sich auf den Einzug des neuen Familienmitglieds vorbereitet hat. Die Vorfreude war unermesslich - und dann ist der große Tag plötzlich da und mit ihm die Angst, den eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden. „Was ist wenn…?“ Ist plötzlich die alles bestimmende Frage. Nicht selten wird selbst die Entscheidung für den Hund in Frage gestellt. Dir geht es auch so? Ich kann dich beruhigen: Das ist ganz normal! Atme tief durch! Selbst wenn du jetzt nicht alles richtig machst ist kein Fehler so schlimm, dass man ihn nicht später wieder ausbügeln kann. Du liebst deinen Hund, bist motiviert und engagiert. Das ist alles was es braucht. Gib dir und deinem Hund Zeit gemeinsam zu lernen und zu einem tollen Team zu werden.


Wir können dir dabei helfen? Dann nimm gleich Kontakt zu uns auf und lern uns kennen.

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